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Residenz-Eigentümer bringen Baupläne zu Fall

Wohnungsbauvorhaben am SWA-Standort Fasanenhof steht vor dem Aus

Das Gebäude der ehemaligen
Intensivpflege steht weiterhin leer.

 

Das Wohnungsbauvorhaben auf dem Gelände des ehemaligen Pflegeheims der Seniorenwohnanlagen Fasanenhof (SWA) steht vor dem Aus. Die für den vorgesehenen Bau mehrerer Wohngebäude auf dem Gelände zwischen „Heinrich-Constantin-Residenz“ und den bestehenden Wohngebäuden der SWA erforderliche Zustimmung aller 40 Wohnungseigentümer der Residenz war auch nach monatelangen Verhandlungen nicht zu erreichen. Das haben die für das Bauvorhaben verantwortlichen Unternehmen, der Kasseler Krankenhauskonzern Gesundheit Nordhessen Holding (GNH) und die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Kassel (GWG) bekannt gegeben.

 

„Wir haben alles versucht“, sagte der GNH-Vorstandsvorsitzende Karsten Honsel auf Anfrage des Roten Fasans. Die Pläne stellten aus seiner Sicht für den Stadtteil eine Riesenchance dar. „Das Vorhaben hätte das Quartier Fasanenhof erheblich aufgewertet und mit seinen Angeboten auch die Attraktivität der umliegenden Wohnungen gesteigert.“

Die Ortsbeiräte Fasanenhof und Wolfsanger hatten das Vorhaben einstimmig unterstützt. Die Bürgervertreter forderten sowohl von den Vorhabensträgern GWG und GNH als auch den Eigentümern der Residenz-Wohnungen bis zuletzt Kompromissbereitschaft. Fasanenhofs Ortsvorsteherin Jutta Bachmann und Wolfsangers Ortsvorsteher Helmuth Brehm (beide SPD) hatten sich in mehreren Schlichtungsgesprächen für eine Lösung eingesetzt. „Die GNH wird nun versuchen, eine anderweitige Nutzung für die Immobilie des früheren Pflegeheims zu finden“, sagte Honsel dem Roten Fasan.

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