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3 Kreuze für Isabel Carqueville

Seit über fünf Jahren hat kein Fasanenhofer mehr den Stadtteil in der Stadtverordnetenversammlung im Rathaus vertreten. Die SPD Fasanenhof geht nun mit einer neuen, jungen Spitzenkandidatin in den Wahlkampf zur Stadtverordnetenversammlung. Mit Isabel Carqueville auf Listenplatz 20 der Kasseler SPD besteht eine echte Chance, den Fasanenhof wieder im Stadtparlament vertreten zu sehen. „Ich möchte unseren gesamten Stadtteil vertreten mit den Themen, die uns alle verbinden“, erklärt die 32-Jährige. Sie wolle die Parkplatz-Probleme auf die städtische Agenda heben, Angebote für Familien erhalten und stärken und die Bauprojekte am Klinikum aus Sicht der Anwohner kritisch begleiten. „Die Brache auf dem Klinikgelände an der Eisenschmiede ist das wichtigste Bauprojekt bei uns für die nächsten Jahre. Der Platz und die Kreuzung zur Mönchebergstraße müssen attraktiv gestaltet werden.“ Carqueville will, dass die Stauzone an dieser Stelle entschärft wird.
Als Pendlerin ist Carqueville das Thema Verkehr und Infrastruktur besonders wichtig. Beinahe jeden Tag steigt die junge Frau am Bahnhof Wilhelmshöhe in den ICE nach Frankfurt, wo sie beim Bundesvorstand der Gewerkschaft für Erziehung- und Wissenschaft (GEW) als Referentin für die Ausbildung von Lehrern arbeitet.
„Der Fasanenhof ist ein wunderbarer Wohnstadtteil. Gerade deshalb haben wir hier andere Bedürfnisse als zum Beispiel Menschen in der Innenstadt“, sagte Carqueville. Zur Kommunalwahl tritt sie zwar zum ersten Mal an, mit ehrenamtlichem Engagement kennt sie sich aber aus. Vor ihrem Beruf war sie bereits viele Jahre in der Gewerkschaftsbewegung ehrenamtlich unterwegs und half in ihrem Studium Erstsemesterstudenten beim Start ins Studium. Nebenbei engagierte sie sich bis zu ihrem Abschluss hinter den Kulissen in einer englischsprachigen Theatergruppe am Kasseler Campus.

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