Menschen

„Gartenzaun- Politik“

Kommentar von Von Norbert Lappöhn, SPD-Fraktionschef im Ortsbeirat Fasanenhof

 

Es ist schon zum Heulen. Denn am Fasanenhof ist man sich eigentlich einig: Der Stadtteil braucht wohnortnahe Geschäfte zum Einkaufen. Am besten zu Fuß oder mit der Straßenbahn erreichbar. Das macht Sinn, nicht nur wegen der Umwelt. Die Altersstruktur in unserem Wohnstadtteil ändert sich schnell. Es braucht neue Wege zum täglichen Einkauf. Der Bedarf ist also da, die lokalen Händler wissen Bescheid. Und doch setzen unsere Nachbarn aus Ihringshausen, gegen alle gemeinsamen Pläne, auf ein neues Einkaufszentrum im alten Stil. Das ist ein Denken, das nichtmal über den eigenen Gartenzaun hinausreicht. Denn ohne Straßenbahnanbindung entsteht ein weiterer Verkehrsmagnet. Die Ihringshäuser Straße wird dann bald zur Autobahn.

Der Ortsbeirat Fasanenhof kann zwar nicht bestimmen, wo die private Wirtschaft sich niederlässt. Aber er kann im richtigen Moment den nötigen Schubs in die richtige Richtung geben. Seit Jahren drängt die SPD-Fraktion im Ortsbeirat Fasanenhof Privatbesitzer, eines der leer stehenden Geschäfte zur Einkaufsmöglichkeit umzubauen. Wenn das auf unserer Tagesordnung stand, gingen uns immer die Stühle aus, weil so viele Bürger Interesse zeigten. Zum Beispiel an dem Leerstand Ecke Eisenschmiede und Ihringshäuser Straße. Unsere Forderungen sind keine Traumtänzerei. Wir wollen keinen ehrenamtlichen Laden, die schon oft scheiterten, sondern ein richtiges Geschäft. Studien bestätigen: Es lohnt sich. Wird Zeit, dem Nachbarn Bescheid zu geben.

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