Menschen

Helden der Masche

  • (links) Wolfgang Decker, MdL und Isabel Carqueville
  • Rotes Stricken im Bundestagswahlkampf

Julian Jonas (28) hatte eine kreative Idee: Stricken für den Wechsel. Ganz richtig, nicht nur Plakate kleben, an Infoständen ins Gespräch kommen und Flyer verteilen wollte der junge Sozialdemokrat aus der Nähe von Hamburg, sondern auch den Wahlkampf interessanter gestalten. 

Auf Facebook ruft Julian in einem kleinen Video dazu auf, selbst kreativ zu werden. Gestrickt werden darf alles, was rot werden kann: Socken, Mützen, Handytaschen oder was einem sonst noch einfällt. Denn Wahlkampf soll auch Spaß machen. Die Verbindung zu „Stricken für den Wechsel“ wird durch ein kleines Webbändchen deutlich, auf dem „SOZI“ zu lesen ist. Auf Anfrage schickt Julian Strickwilligen ein paar Bändchen zu.

Wer die Strickkunst erhalten soll, das koordiniert Julian per Internet. Beim Projekt „Stricken für den Wechsel“ geht es auch darum, aktiven Sozis und Unterstützern Danke zu sagen. Man kann aber auch direkt für eine Person in seiner Umgebung etwas stricken. So oder so, am Ende sollen Strickwerk und Bestrickte im Rahmen der Netz-Kampagne gezeigt werden. Zwei Strickerinnen im Ortsverein Fasanenhof haben sich nun zusammengefunden, um mit etwas Gestricktem ein paar Sozis in Kassel zu überraschen.

Einer davon ist Wolfgang Decker, SPD-Kandidat für den Hessischen Landtag, der dem Fasanenhof schon immer persönlich und politisch verbunden war. Und da wollten wir einfach mal Danke sagen. Und wer genau hinschaut, entdeckt in dieser Ausgabe noch viel mehr Gestricktes.

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