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Geschafft: Gleissbett begrünt

Wir haben es geschafft: Die Ihringhäuser ist begrünt. Im Frühjahr 2013 wurde der Rollrasen auf der Trasse der Linie 3 verlegt, als letzte Maßnahme der langwierigen Gleissbettsanierung am Fasanenhof. Auch die gelegentlichen Trockenphasen können dem Spezialrasen nichts mehr anhaben.Nach einem kurzen Regenschauer wächst er schnell wieder nach, und schluckt dann wieder etliche Dezibil Verkehrsgeräusche und lässt Straßenbahnen über die gummi-gelagerten Schienen „flüstern“. 

Der Begrünung kommt eine große Bedeutung zu. Wie mit einer Axt gezogen spaltet die Ihringhäuser Straße unseren Stadtteil in zwei Hälften. Und je nachdem, auf welcher Seite man wohnt, gehört die jeweils andere Hälfte scheinbar gar nicht mehr dazu. So wird am Fasanenhof auch nach dem Weg gefragt: „Links oder Rechts der Ihringshäuser?“

Erfahrungen aus anderen Stadtteilen beweisen die positive Wirkung der modernen Gleise ganz konkret. Wo der graue Schotter verschwindet, nehmen auch Verschmutzungen, alltäglicher Vandalismus und Ruhestörungen ab. Dem folgen Sanierungen und Reparaturen auf den privaten Grundstücken ringsherum, die nun häufiger als vorher geschehen. Die Menschen fühlen sich nun wohler in ihrer Umgebung, wodurch das Gemeinschaftsgefühl steigt.

Eine simple Gleisbettbegrünung schlägt somit ihre Wellen durch das ganze Quartier. Anwohner äußerten sich dem Roten Fasan gegenüber erfreut über die rund-erneuerte Ihringshäuser. „Gut, dass da nicht locker gelassen wurde“, sagt ein junger Familienvater dem Stadtteilmagazin beim Sommerfest der Kita Bossental. Er und seine Familie hätten sich nun endgültig dazu entschlossen, am Fasanenhof zu bleiben.

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