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Die Begrünung kommt

Was lange währt, wird endlich gut. Über 15 Jahre hat es gedauert, damit aus dem Wunsch und dem Versprechen einer begrünten Ihringshäuser Straße nun endlich Realität wird. Die Vorbereitungen für eine Begrünung haben bereits im Herbst letzten Jahres begonnen, nachdem der Ortsbeirat Fasanenhof bei seiner großen ‚Verkehrssitzung‘ in den Räumlichkeiten von Hand in Hand e.V. an der Ihringshäuser Straße nochmal Druck auf die KVG ausgeübt hatte. Damit hatte der Ortsbeirat dann auch schließlich Erfolg.

Zwei Wochen später begannen nämlich selbstfahrende Stopfmaschinen mit der Stabilisierung des Gleisbetts auf der Ihringshäuser Straße, und legten damit den Grundstock für alles Weitere. Anfang Dezember wurden dann sogenannte Gummiprofile zum Schutz der Schienen verbaut, bevor das Spezialsubstrat Vulvatec auf der gesamten Fläche verteilt wurde. Das Substrat fördert die Speicherung von Wasser im Untergrund. Und sobald das Wetter stimmt wird noch im Frühjahr dieses Jahres sogenannter Rollrasen verlegt. Auf einer Strecke von fast einem Kilometer zwischen den Haltestellen Weserspitze im Süden und Koboldstraße im Norden wird die KVG im Frühjahr 2013 damit endlich dem vielfachen Wunsch von Anwohnern und dem Ortsbeirat nachkommen, das Gleisbett wie versprochen zu begrünen.

Bald grünt es: KVG-Projektleiter Harald Gerk und sein Team bereiten seit letztem Herbst die Trasse der Ihringhäuser Straße für die kommenden Rasengleise vor (Foto: KVG AG)
Bald grünt es: KVG-Projektleiter Harald Gerk und sein Team bereiten seit letztem Herbst die Trasse der Ihringhäuser Straße für die kommenden Rasengleise vor (Foto: KVG AG)

Zwischenzeitlich hatten erhebliche Befürchtungen im Raum gestanden, dass das Projekt doch noch scheitern könnte. Das wäre besonders ärgerlich gewesen, weil gerade erst in 2012 das Gleisbett auf der gesamten Länge der Ihringshäuser Straße erneuert wurde. Im Rathaus war es am Ende dem persönlichen Einsatz des Oberbürgermeisters Bertram Hilgen zu verdanken, dass die Begrünung tatsächlich von der KVG in Angriff genommen wurde. Die Kosten für die Begrünung von ca. €300.000 werden demnach von der KVG übernommen, während die jährlich rund €2.500 Kosten zur Pflege des Gleisbettes bei der Stadt liegen.

Mit dieser Vereinbarung wurde das wichtigste Hindernis für die Begrünung ausgeräumt. Denn die Pflege des neuen Grünstreifens in der Mitte unseres Stadtteils ist mit hohem Aufwand verbunden. Die Anwohner sind froh, dass es geklappt hat. Nach der Erneuerung des Gleisbetts letztes Jahr hatte es bereits Beschwerden darüber gegeben, dass die neuen Gleise sogar lauter wären als die Alten. Das wird nun bald der Vergangenheit angehören. Gegenüber den geschotterten Gleisen dämmen die Rasengleise die Geräusche der viel befahrenen Straße bald deutlich besser. Die Wohnqualität an dieser Stelle wird nun steigen, was dem gesamten Stadtteil zugute kommt.

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