Menschen Nachrichten

Bunt statt braun!

Als die Nazi-Mörder noch nicht entdeckt waren, riefen verschiedene Verbände und Parteien Kassels am 17.September 2011 „Wehret den Zuständen!“. Gemeint war damit eine erneute Warnung vor der tödlichen Ideologie des Rechtsradikalismus. Mit dabei die GenossInnen und Freunde vom Fasanenhof. Entsprechend stark vertreten war unser Stadtteil später bei der Menschenkette durch die Innenstadt am 10.Dezember, nach der Aufdeckung der Morde durch das Nazi-Trio aus Jena. Der Genosse Peter Carqueville organisierte ein gemeinsames Schildermalen am Vorabend der Menschenkette, woraus über ein Dutzend bunter Schilder entstanden. Unsere Slogans „Bunt statt Braun“ und „Kassel zeigt Nazis die Rote Karte“ (u.a.) haben wir vor Ort frei verteilt.

Natürlich waren wir besonders stolz auf unsere Stadt und unseren Stadtteil, als wir tags darauf die Berichte über die Menschenkette und die Kundgebung vor dem Rathaus sahen, mit unseren Schildern überall und mittendrin. Auch das ist Politik- Machen! Der Nazi-Terror wird nicht nur mit symbolischen Aktionen beantwortet werden können. Die Rechten wollen sich in unserer Gesellschaft einnisten. Hier sind wir alle gefragt, uns gegen Fremdenfeindlichkeit und rechtes Gedankengut zur Wehr zu setzen. Wir rufen die LeserInnen des Roten Fasans dazu auf, sich verstärkt in ihrem Stadtteil und ihrer Stadt zu engagieren. In Vereinen, am Runden Tisch, in den Schulen und auch in den Parteien. Unser Ortsbeirat hat sich für die kommenden zwei Jahre vorgenommen, das Ehrenamt am Fasanenhof zu stärken. Dazu organisiert das Festkomitee unter unserem Ortsvorsteher Peter Carqueville zusammen mit dem Runden Tisch Fasanenhof am 16.6.2012 einen Markt der Möglichkeiten (Details auf Seite 6 dieses Roten Fasan).

Unser Motto: Jetzt erst recht, bunt statt braun!

 

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